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Thomas Tito Greuter

Zur Person und zur künstlerischen Arbeit

 

Kurzbiografie            

  • Geboren 1954 in Schaffhausen als Sohn eines Juristen und einer Fotografin

  • Volksschulen in Neuhausen

  • Kantonsschule und pädagogische Hochschule (Oberseminar) in Schaffhausen

  • Unterrichtstätigkeit an Volksschulen (im Engadin und in Schaffhausen)

  • Langjähriger Kursleiter „Berufseinführung Kt. SH“ im Auftrag der pädagogischen Hochschule Schaffhausen

  • Drei erwachsene Kinder

Zusatzausbildungen/Weiterbildungen

  • Klassische Gitarre bei Antonio Valero

  • Gestalterische Hochschule Lausanne (école cantonale des beaux arts)

  • Berufsbegleitende Weiterbildung in Theaterpädagogik

  • Berufsbegleitende Weiterbildung in Schulpraxisberatung und Supervision

 

 

Erste Ausstellung mit 60

Nach der Studienzeit an der Kunsthochschule in Lausanne Wiedereinstieg in den Lehrerberuf im 50% - Pensum, dazu experimentelle gestalterische Arbeiten in Acryl, Materialbilder und Installationen. Während der Familienzeit mit einem höheren Arbeitspensum nur minimale gestalterische Tätigkeiten. Ums Jahr 2009 Beginn mit der sogenannten ungegenständlichen (abstrakten) Digitalfotografie. Oktober/November 2015 erste Fotoausstellung von 21 Werken in der Galerie für Gegenwartskunst am Fronwagplatz Schaffhausen. --> siehe Ausstellungen

 

Was ist „abstrakte Fotografie“?

Treffender wäre ein Ausdruck wie „abstrakt wirkende Fotos“ oder „Fotos, die wie abstrakte Gemälde wirken“. Es ist beabsichtigt, beim Fotografieren durch Sujetsuche, Nahaufnahme und Bildausschnitt ein abstrakt wirkendes Bild herzustellen. Die Fotos sind gar nicht oder nur unwesentlich nachbearbeitet.

 

Entstehungsprozess eines Werks

Ausgehend von einer gestalterischen Vorstellung, die sich über lange Zeit entwickelt hat, suche ich auf Bauplätzen, an Schiffswänden, alten Eisentoren und dergleichen spannende Stellen, die mich wegen abblätternder Farbe, Rostflecken, hervorschim- mernder alter Anstriche interessieren. Dann wähle ich Bildausschnitte, die meinen gestalterischen Ansprüchen entsprechen. Oberflächenveränderungen wie Verrostung, Verfärbung und Verfall interessieren mich besonders, all die Farb- und Formspiele, die der Zahn der Zeit hinterlässt.

 

Der Name Tito

Er hat nichts mit dem ehemaligen jugoslawischen Staatschef zu tun. Er ist während der Kantizeit aus dem Namen Greuti, Greutito etc. entstanden. Die Kantonsschul-verbindung KTV übernahm diesen Namen. Zeichnungen und gestalterische Arbeiten wurden immer schon mit diesem Namen signiert, Freunde und Bekannte verwenden ihn anstelle des bürgerlichen Namens.